Das anti-rassistische Volksbegehren in Österreich.

Ab sofort bei deinem Gemeindeamt oder per Handysignatur.

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Du kannst das Volksbegehren mit deiner Unterschrift in deinem Bezirks- bzw. Gemeindeamt oder per Handy-Signatur unterschreiben. Mehr dazu hier: https://www.bmi.gv.at/411/

Damit das Volksbegehren noch mehr Menschen mit der Initiative erreicht, bitten wir um deine Spende unter DE67100110012623834349

Um beim Volksbegehren aktiv zu werden, trag‘ dich im Kontaktformular weiter unten ein!

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    Kontakt

      Tel.:
      +43 699 10518567

      E-Mail:
      volksbegehren@blackvoices.at

      Unsere Forderungen

      Die Umsetzung der unten angegebenen Punkte muss in Zusammenarbeit mit Schwarzen Menschen und People of Colour Expert*innen aus den jeweiligen Bereichen stattfinden. In allen Bereichen werden Anti-Rassismus-, Anti-Schwarzen-Rassismus- und Sensibilisierungsschulungen gefordert. Zusätzlich wird ausdrücklich eine geschlechtersensible Umsetzung in Bezug auf Frauen* gefordert.

      Die Ziele und Forderungen dieses Volksbegehrens sollen in einem Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus münden. Die Ausarbeitung genau dieses Planes soll die große Vision des Volksbegehrens sein.

      Gesundheit

      Ausbau der Diversität in der medizinischen Forschung, Lehre und Praxis, um ein wissenschaftlich breiteres und individualisiertes Wissen über den menschlichen Körper jeder Hautfarbe zu generieren (nach Vorbild der Gender- und Kindermedizin).

      Öffentlichkeit und Repräsentation

      Wahlrecht an den Hauptwohnsitz binden. Einführung des aktiven und passiven  Wahlrechts  auf allen politischen Ebenen,  ab einer gemeldeten Wohndauer von fünf Jahren in Österreich.

      Arbeitsmarkt

      Anti-Rassismus-Workshops in Unternehmen mit direkter und indirekter Staatsbeteiligung für das gesamte Personal mit dem Ziel einer offenen und inklusiven Organisationskultur sowie Angebot von Anti-Rassismus-Workshops für private Unternehmen durch das Bundesministerium für Arbeit unter Mitwirkung externer  Anti-Rassismus-Einrichtungen und -expert*innen

      Bildung

      Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung für Rassismus sowie die Reflexion über Privilegien unter Mitwirkung außerschulischer Anti-Rassismus-Einrichtungen und -expert*innen, verpflichtend in den Unterricht integrieren, etwa in Form von Workshops. Außerdem soll das Unterrichtsprinzip “Post-Kolonialismus” in Österreich eingeführt werden.

      Polizei

      Einrichtung einer neuen und unabhängigen Kontroll- und Beschwerdestelle gegen polizeiliches Fehlverhalten – explizit außerhalb vom Bundesministerium für Inneres – mit Expert*innen. Bei der Auswahl der Expert*innen ist sicherzustellen, dass Schwarze Menschen und People of Colour aktiv in den Erarbeitungs- und Erstellungsprozess eingebunden werden. Auch im Rahmen der zukünftigen Tätigkeiten dieser Stelle soll Gleiches berücksichtigt werden. 

      Einrichtung eines psychosozialen Dienstes von und für Schwarze Menschen und People of Colour bei Fällen rassistischer Polizeigewalt.

      Flucht und Migration

      Aufnahme von Geflüchteten aus überfüllten Aufnahmezentren sowie Einsatz der österreichischen Regierung für eine EU-weite Asylpolitik, die die menschenrechtlichen Prinzipien der UN-Menschenrechtscharta achtet.